Naturbrut oder Kunstbrut: Was ist besser, um eigene Hühnereier auszubrüten?

Zwergseidenhuhn mit Küken

Wenn Du in Deinem Garten Hühner hältst, wirst Du nicht umhinkommen, Dir früher oder später Gedanken darüber zu machen, ob Du Küken haben möchtest. Sei es, weil Du Deinen Hühnerbestand aufstocken möchtest, oder einfach nur aus Spaß an der Freude. In diesem Artikel erfährst Du etwas über die Vor- und Nachteile beider Varianten, den Ablauf einer Naturbrut oder Kunstbrut und welche Brutmöglichkeit möglicherweise für Dich geeignet ist.

Die Naturbrut: Kaum Arbeit, jedoch nicht planbar

Wie der Begriff bereits suggeriert, lässt Du bei der Naturbrut Deine Glucke ihre Eier selbst ausbrüten. Instinktiv weiß die Glucke, was sie zu tun hat. Während der 21-tägigen Brutzeit, wird sie sich (im Idealfall) fürsorglich um ihre Eier kümmern. Dabei sorgt sie für eine optimale Bruttemperatur und Luftfeuchtigkeit. Ob die Küken durch die natürliche Brut robuster sind als aus einer Kunstbrut, darüber scheiden sich die Geister. Auch die Frage, bei welcher Variante die Schlupfrate höher ist, ist durchaus strittig. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich nur berichten, dass ich bei der Naturbrut eine sehr hohe Schlupfrate hatte. Aus sechs Eiern schlüpften 5 Küken und aus drei Eiern zwei Küken. Das ist schon eine sehr gute Schlupfrate. Alle Küken haben übrigens überlebt und wuchsen zu fröhlichen Junghühnern heran.

Zwergseidenhuhn brütet Eier

Die Vorteile einer Naturbrut auf einen Blick

  • Du förderst hiermit den natürlichen Bruttrieb der Henne.
  • Du überlässt der Henne den Löwenanteil der Arbeit.
  • Die Henne wird ihre Küken fürsorglich aufziehen und ihnen alles beibringen, was sie für die Futtersuche und zum Sozialverhalten wissen müssen.
  • Die Naturbrut eignet sich hervorragend für die Hühnerhaltung im kleinen Stadtgarten.
  • Eine Glucke beim Brüten und der anschließenden Kükenaufzucht zu beobachten, ist jedes Mal aufs Neue ein wunderschönes Erlebnis – gerade auch für Kinder.

Die Nachteile einer Naturbrut auf einen Blick

  • Die Anzahl der Eier, die auf einmal ausgebrütet werden können, ist stark begrenzt und hängt von der Größe Deiner Henne ab. Hierbei werden es meistens weniger als 10 Eier pro Henne sein.
  • Die Henne entscheidet selbst, wann sie brüten möchte. Das heißt, Du hast keinen Einfluss auf den Zeitpunkt.
  • Meistens beginnt der Bruttrieb der Hennen im Frühjahr (ab März). Problem: Im März ist es manchmal noch sehr frostig, weshalb eine Wärmelampe für die Küken erforderlich sein kann.
  • Es gibt Hühnerrassen, die man als brutfaul bezeichnet, weil ihnen die Fähigkeit des Brütens zu Gunsten eines höheren Eierertrages weggezüchtet wurde. Diese Hennen eignen sich für die Naturbrut nicht.
  • Während der 21-tägigen Brutzeit und der anschließenden Kükenaufzucht (4 bis 8 Wochen) legt die Glucke keine Eier. Sei Dir also bewusst, dass Du während dieser Zeit auf Dein Frühstücksei verzichten musst.
Mein Tipp
Wenn Deine Henne brütig ist, erkennst Du das daran, dass sie das Nest nicht verlässt. Erst wenn die Henne über ca. 3 Tage fortwährend im Nest sitzen bleibt, kannst Du sicher davon ausgehen, dass sie zum Brüten bereit ist.

Sollte Dir der Zeitpunkt aus welchen Gründen auch immer nicht passen, kannst Du sie “entglucken“. Dazu musst Du Dir die Mühe machen, die Henne ca. 2 Tage lang ständig aus dem Nest zu scheuchen und wenn nötig, das Nest am Tag für die Henne unzugänglich machen. Dein Huhn wird schrecklich schlechte Laune deswegen haben und laut meckern, aber das gibt sich nach ein paar Tagen wieder.

Und noch etwas: Wenn Du Dich dazu entschließt, Deine Henne brüten zu lassen, rechne Dir vorher aus, ob Du ca. 3 Monate (einschließlich der Brutzeit) Zeit hast, ein Auge auf die Henne samt Küken zu werfen. Denn auch, wenn die Glucke die meiste Arbeit bei der Kükenaufzucht übernimmt, hast Du trotzdem einen gesteigerten Arbeitsaufwand.

Achtung: Kalkuliere bei Deinen Küken immer mit ein, dass sehr wahrscheinlich einige Hähne dabei sein werden. Überlege Dir vorher genau, wie und wo Du diese wieder los wirst. Du kannst sie bei ebay-Kleinanzeigen inserieren. Doch kalkuliere dabei ein, dass es unter Umständen sehr lange dauern kann, bis Du einen Käufer (meistens werden die Hähne sogar verschenkt) gefunden hast. Bis dahin kann der Lärmpegel durch das Krähen der Hähne für Deine Nachbarn bereits unerträglich sein.

Ich habe mit meinem Hühnerzüchter eine Vereinbarung getroffen: Da ich in meinem kleinen Garten keinen Hahn halte, aber trotzdem gerne Küken hätte, lasse ich meine Hennen eine bestimmte Anzahl seiner Bruteier ausbrüten. Die Küken behalten wir dann so lange, wie wir möchten. Anschließend bekommt er sämtliche Küken zurück. Wenn wir möchten, können wir auch mal eine Junghenne behalten. Wenn Du ebenfalls so eine Gelegenheit hast, nutze sie unbedingt.

Die Eierfrage Die Eierfrage

Genau, da war doch noch was. Wie bekommst Du befruchtete Hühnereier, wenn Du keinen Hahn hast? Im Stadtgarten ist ein Hahn nämlich nicht gern sehen. Bruteier kannst Du entweder direkt beim Hühnerzüchter bekommen oder Du kaufst sie im Internet. Vielleicht kennst Du auch jemanden in Deinem Bekanntenkreis, der Bruteier abzugeben hat.

Bruteier liegen im Nest von Henne

Mein Fazit zur Naturbrut:

Für die Hühnerhaltung im kleinen Garten kann ich die Naturbrut sehr empfehlen, sofern Du eine brutfreudige Hühnerrasse hast. Du entscheidest je nach dem Platzangebot in Deinem Hühnerstall und Garten, wie viele Eier Du Deiner Glucke unterschieben möchtest.

Die Kunstbrut: Brutmöglichkeit für viele Eier, doch wesentlich mehr Arbeit

Die Kunstbrut kommt häufig bei Züchtern oder in der industriellen Hühnerhaltung zum Einsatz. Hier geht es darum, möglichst viele Küken zu produzieren. Aber auch in der Hobby-Hühnerhaltung kann ein Brutautomat sinnvoll sein. Dies immer dann, wenn Deine Hühner zu einer brutfaulen Hühnerrasse gehören. Manche mutige Neu-Hühnerhalter, die noch keinen eigenen Bestand an Hühnern haben, holen sich sogar auf diese Weise ihre ersten Hühner in den Garten.

Die Vorteile einer Kunstbrut auf einen Blick

  • Du kannst den Zeitpunkt für den Brutbeginn beliebig wählen.
  • Es können auch größere Mengen an Eiern auf einmal ausgebrütet werden.
  • Es wird behauptet, dass Küken aus der Kunstbrut durch die eigenhändige Aufzucht zahmer werden.

Die Nachteile einer Kunstbrut auf einen Blick

  • Du hast einen gesteigerten Mehraufwand.
  • Zwar sorgt die Brutmaschine dafür, dass die Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Frischluftzufuhr für die Eier immer optimal sind, doch bei einigen kleineren Modellen, musst Du die Eier regelmäßig per Hand wenden. Bei den großen Brutautomaten erledigt dies die Maschine ebenfalls mit.
  • Die eigentliche Mehrarbeit setzt mit dem Schlüpfen der Küken ein. Hierfür ist einiges an Fachwissen erforderlich.
  • Du benötigst eine Wärmelampe oder einen Wärmestein.
  • Du musst die Aufzucht Deiner Küken selbst übernehmen.

In der industriellen Hühnerhaltung oder bei den Züchtern werden oft vollautomatische große Brutmaschinen eingesetzt. Du als Hobby-Hühnerhalter brauchst solche riesigen Apparate nicht. Eine kleine Brutmaschine ist hier völlig ausreichend. Dieser Brutautomat gehört zu den eher kleinen Brutgeräten und ist für die Hobby-Hühnerhaltung bestens geeignet.

 Besonders toll: Er wendet die Eier automatisch! 
Mein Tipp
Wenn für Dich die künstliche Brut in Frage kommt, achte darauf, dass Du immer mehrere Eier ausbrüten lässt. Denn, wenn die Küken schon keine Mama haben, dann lernen sie wenigstens von ihren Geschwistern und fühlen sich so nicht einsam. Das Scharren und Picken ist ihnen bereits angeboren. Du musst ihnen aber beispielsweise zeigen, wo und wie sie trinken können und wo ihr Futter steht. Wie Du das am besten machen kannst, erfährst Du in meinem Artikel über die Kükenaufzucht.

Wo Du geeignete Bruteier findest und was Du über mögliche Hähne in Deinem Kükenbestand wissen musst, hatte ich Dir ja bereits oben für die Naturbrut erklärt. Für die Kunstbrut gilt hier dasselbe.

Werden Küken aus der Brutmaschine zahmer?

Zwar habe ich gelesen, dass die Auffassung vertreten wird, Küken aus der Kunstbrut würden aufgrund der Aufzucht per Hand zahmer werden, doch kann ich das nicht bestätigen. Meiner Meinung nach kommt es weniger darauf an, wie die Küken ausgebrütet wurden, sondern darauf, wieviel Du Dich mit den Küken beschäftigst. Wenn Du Deinen Küken aus der Naturbrut regelmäßig kleine Leckerein per Hand fütterst, werden sie schnell handzahm und hüpfen sogar auf Deinen Schoß und klettern auf Deinen Armen herum. Denn Küken sind von Natur aus sehr neugierig.

zahmes Küken auf Schoss von Kind

Das musst Du über den Ablauf der Naturbrut wissen

Natürlich ist es so, dass sich bei der Naturbrut die Glucke selbst um die Eier kümmert. Doch kann es immer mal wieder passieren, dass unvorhergesehene Dinge passieren. So zum Beispiel die Brutstarre. Bei der Brutstarre verharrt die Glucke auf den Eiern und verlässt diese nicht. Normalerweise verlässt eine Glucke ihr Nest ein bis zweimal am Tag zur Nahrungsaufnahme, zur Kotabsonderung und um sich die Beine zu vertreten und ein Sandbad zu nehmen. Verfällt die Glucke jedoch in die Brutstarre, tut sie das nicht und würde verhungern und verdursten. Und jetzt bist Du gefragt. Vergewissere Dich täglich, dass Deine Glucke genügend isst und trinkt. Da Du Deine Glucke natürlich nicht rund um die Uhr überwachen kannst, ist es nicht schädlich, wenn Du sie vorsichtshalber mindestens einmal täglich aus ihrem Nest hebst und sie vor die Futterstelle setzt. Übrigens: Während des Brütens verlieren die Glucken an Gewicht. Das ist völlig normal und Du musst Dich deswegen nicht sorgen.

Auch Glucken brauchen Bewegung

Wenn die Glucke ihr Nest zur Nahrungsaufnahme etc. verlässt, dauert es ungefähr 10 Minuten, bis sie wieder zurück zu ihren Eiern geht. Sollte dieser Zeitraum deutlich länger dauern, ist es hilfreich, wenn Du die Glucke per Hand wieder ins Nest setzt. Die Bruteier können ihre Wärme nämlich nur eine bestimmte Zeit halten, ehe sie auskühlen. Aber keine Angst, meine Glucke hatte sich einmal fast 30 Minuten vom Nest entfernt und die Eier waren schon nicht mehr ganz warm. Und doch sind daraus Küken geschlüpft.

Übrigens: Die Zeit, während die Glucke ihr Nest verlässt, solltest Du dazu nutzen, um eventuelle Verschmutzungen aus dem Nest zu entfernen.

Achtung Eierklau

Der Bruteierklau zwischen den Hennen ist ein beliebtes Spielchen und setzt die Glucke gehörig unter Stress. Das passiert immer dann, wenn die Glucke zum Brüten keinen eigenen abgetrennten Bereich hat und andere, nicht brütende Hennen ebenfalls Zutritt zum Nest haben. Es gibt dabei zwei Varianten:

Variante 1: Wenn sich die Glucke zwecks Nahrungsaufnahme von ihrem Nest entfernt, nutzen besonders freche Hennen die Gelegenheit, um sich auf eben diese Eier zu setzen. Wenn die Glucke nun wieder zurück zu ihrem Nest kommt, findet sie dieses besetzt vor. Die Schreie, die die Glucke dann ausstößt, sind mark- und beinerschütternd und man kann daran nur erahnen, welche Panik sie gerade schiebt.

Variante 2: und damit ein weiteres beliebtes Spielchen, ist der Eierklau oder wie ich es gerne bezeichne: Das “Eierkegeln“. Hierbei lässt sich eine Henne direkt neben der Glucke nieder und fängt an, ein Eier nach dem anderen unter der Glucke hervorzurollen. Dabei geht die Henne nicht gerade zimperlich vor. Ich konnte von draußen vor dem Stall ein lautes Rumpeln und Poltern hören, da die Henne in meinem Stall beim Eierkegeln mit erschwerten Bedingungen zu kämpfen hatte. Das Legenest bestand aus zwei Abteilen, die durch eine Trennwand getrennt waren. In dem einen Abteil saß die Glucke und in dem anderen die Henne. Nun musste die Henne die Eier nicht nur um die Trennwand, sondern auch noch über eine kleine Stufe herumkegeln. Und das war nicht nur laut, sondern brachte die Bruteier zu allem Überfluss auch noch mächtig in Schwung. Das war gar nicht gut für die Eier. Also beschloss ich, die Glucke mit samt ihrem Gelege in ein separates Häuschen umzusiedeln. Von da an war Ruhe. Und auch die Eier bzw. die Küken haben auf wundersame Weise überlebt.

Das Schieren der Eier

Beim Schieren der Bruteier durchleuchtest Du mit einer Schierlampe, die aussieht wie eine Taschenlampe, die Eier. Dies ist deshalb wichtig, damit Du erkennen kannst, ob sich Leben in dem Ei entwickelt oder ob es abgestorben ist. Denn wenn es abgestorben ist, muss das Ei aus dem Nest entfernt werden.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Schieren?

Weiße Eier schiert man normalerweise am 7. Bruttag und braune Eier wenige Tage später. Ist ein Ei erfolgreich befruchtet, so erscheint es unter der Schierlampe leicht rötlich. Darüber hinaus kannst Du einen dunklen Punkt erkennen, von dem aus die bereits angelegten Blutgefäße ausgehen. Unbefruchtete oder abgestorbene Eier leuchten blass und hell und haben kein ausgebildetes Butgefäßnetz. Wenn Du die Eier zu einem späteren Zeitpunkt schierst, kannst Du abgestorbene Eier daran erkennen, dass eine große Luftblase zu sehen ist. Zum Ende der Brutzeit ist das Küken durch viel Dunkel und eine kleine Luftblase zu erkennen.

Achtung: Beim Schieren soll das Ei möglichst wenig bewegt werden, um das eventuelle Reißen von Blutgefäßen zu verhindern. Gehe also so behutsam wie irgend möglich mit den Bruteiern um.

Mein Tipp

Im Internet habe ich gelesen, dass einige Hühnerhalter ihre Bruteier mit einer einfachen Taschenlampe schieren (durchleuchten). Ich habe es ebenfalls ausprobiert und es hat überhaupt nicht funktioniert. Erst nachdem ich mir eine Schierlampe angeschafft hatte, konnte ich das Wunder in dem Ei sehen. Es ist wirklich beeindruckend zu sehen, dass tatsächlich Leben in so einem kleinen Ei steckt. Eine Schierlampe funktioniert im Prinzip wie eine Taschenlampe. Du hältst das Ei einfach davor und knipst das Licht an. Es handelt sich hierbei um ein spezielles Licht, welches nicht mit dem einer Taschenlampe vergleichbar ist. Vorzugsweise schierst Du in einem abgedunkelten Raum. Dann hast Du eine bessere Sicht. Ich kann nur jedem empfehlen, sich eine Schierlampe zu kaufen. Diese gibt es bereits für relativ kleines Geld.

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So sieht der Ablauf einer Kunstbrut aus

Am Anfang steht das Ei

Zuallererst kommt es, übrigens genau wie bei der Naturbrut, auf die Wahl des richtigen Eies an. Eier, die stark verform bzw. dünn und lang sind, stark verschmutzt oder deren Schale beschädigt ist, eignen sich nicht als Bruteier. Wenn Du nun geeignete Bruteier gefunden hast, musst Du sie bis zur Einlage in die Brutmaschine richtig lagern und das am besten bei einer Raumtemperatur zwischen 8 und 12 Grad Celisus und einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 50 Prozent. Dabei solltest Du beachten, dass die Bruttauglichkeit mit zunehmendem Alter der Bruteier abnimmt. Daher sollten die Eier nicht länger als 5 Tage gelagert werden.

Meine Bruteier habe ich übrigens zusammen mit dem Züchter direkt einer seiner Hennen unter dem Popo weggeklaut und sie zu Hause sofort meiner Glucke untergeschoben. Hat alles prima geklappt.

Der geeignete Brutraum

Deine Brutmaschine sollte optimalerweise in einem Raum stehen, der unabhängig von der Außentemperatur ein konstantes Klima aufweist und genügend gelüftet werden kann. Die ideale Raumtemperatur liegt hierbei zwischen 15 und 20 Grad Celsius und einer Luftfeuchte von 45 bis 55 Prozent.

Darüber hinaus sollte die Brutmaschine auf einem harten Untergrund stehen und vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt sein.

Die Brutmaschine: Mache Dich mit Deinem Gerät vertraut

Bevor Du richtig loslegen kannst, musst Du Dich unbedingt genau mit Deiner Brutmaschine vertraut machen und die Gebrauchsanweisung gründlich lesen und verstehen.

Die Einlage der Bruteier: Jetzt geht´s los

Bevor Du die Eier in das Brutgerät legen kannst, musst du diesen mindestens 24 Stunden in Betrieb genommen haben, damit er die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit bekommt.

Anschließend legst Du die Bruteier nicht irgendwie in die Maschine. Je nach Wendesystem stellst Du die Eier entweder auf die Spitze oder legst sie auf die Längsseite. Hierbei solltest Du darauf achten, dass Du etwa gleichgroße Eier zusammen in einen Gitterkorb bzw. Gitterträger im Brutgerät legst. Kennzeichne das Einlegedatum mit einem Stift auf den Eiern.

Wer wendet die Bruteier?

Wohl dem, der ein Brutgerät mit Wendeautomatik sein Eigen nennen kann. Denn bei diesen Modellen brauchst Du Dich um das Wenden nicht zu kümmern. Wenn Du nur eine einfache Brutmaschine besitzt, musst Du das Wenden selbst übernehmen. Ab dem 3. Bruttag bis 3 Tage vor dem Schlupf wirst Du also regelmäßig die Eier wenden. Wie häufig Du dies während dieser Zeit tun musst, richtet sich nach der Art der Eier und steht in der Gebrauchsanweisung für Dein Gerät.

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