Unser Hühnerhaufen (Update)

zwerghühner mit küken im stall

Das ist unsere Chefin Hilde

Hilde ist die Älteste und mit Abstand die Größte im Stall. Unter den Hühnern hat sie das Sagen. Ihre Farbe wird als kuhbunt bezeichnet. Sie ist unglaublich neugierig. Wenn sie Freilauf im Garten hat, begleitet sie mich überall hin. Ob es beim Kaninchenfüttern oder der Gartenarbeit ist – Hilde ist immer dabei und schaut, ob auch alles seine Ordnung hat. Unserem Hund begegnet sie eher skeptisch, obwohl der mehr Angst vor ihr hat, als sie vor ihm. Angefasst werden mag Hilde gar nicht und straft einen mit Nichtbeachtung, falls man sie doch einmal auf den Arm nimmt. Aus der Hand frisst sie aber sehr gerne.

 

Das ist Emma

Emma ist unglaublich lieb. Mit ihrer weißen Farbe und ihren blauen Ohrscheiben ist sie ein sehr hübsches Huhn, wenngleich sie eher klein ist. Sie mag gerne gestreichelt und im Nacken gekrault werden. Auch ist sie einem kleinen Plausch mit mir nie abgeneigt. Dann setze ich Emma auf meine Hand, erzähle ihr etwas und sie gurrt dazu. Da freut sich mein Hühnermutter-Herz jedes Mal.

 

Das ist Paula, unser Nutella-Huhn

Paula hat unsere Herzen im Sturm erobert. Mit ihrer mutigen und leicht verpeilten Art versteht sie sich auch mit unserem Hund Oskar hervorragend. Sie ist ständig auf der Suche nach Nähe. Und wenn kein anderes Huhn zur Stelle ist, schmust sie sehr gerne mit uns oder erkundet zusammen mit unserem Hund den Garten. Darüber hinaus ist sie unsere kleine Fressmaschine. Nichts ist vor ihr sicher, nicht einmal die Leckerlies von Oskar – aber er teilt sie gerne mit ihr.

Leider nahm die Geschichte mit unserer geliebten Paula kein gutes Ende. Ich weiß bis heute nicht, woran es gelegen hat (ob es vielleicht ihre sehr verpeilte Art war?), aber unsere Stamm-Hühner Hilde und Emma wurden einfach nicht warm mit ihr. Und so mussten wir Paula letztendlich schweren Herzens abgeben.

Das ist Frieda

Frieda ist eine Zwergpaduaner-Henne und ist mit 12 Wochen bei uns eingezogen. Ich liebe diese Rasse! Sie ist so zutraulich und einfach nur witzig anzuschauen. Aufgrund ihres „üppigen Kopfschmuckes“ kann sie nur gut nach vorne schauen und ist etwas schreckhaft, wenn etwas über sie hinwegfliegt. Dann kann es schon einmal vorkommen, dass sie vor lauter Schreck über den kleinen Zaun innerhalb unseres Gartens fliegt.

 

Das ist Wilma

Wilma ist ebenfalls eine Zwergpaduaner-Henne und kam gleichzeitig mit Frieda zu uns. Sie war allerdings erst 9 Wochen alt und suchte ständig nach ihrer Mama. Eigentlich hatten wir gar nicht vor, ein schwarzes, glattes Huhn zu kaufen. Aber wir haben uns bei der Züchterin schockverliebt in sie. Sie war so dermaßen anhänglich und kuschelbedürftig, dass wir sie einfach mitnehmen mussten. Ihr Spitzname ist übrigens „Chilli“ und das kommt von „chillen“, weil sie sofort einschläft, wenn man mit ihr kuschelt.

Das Besondere an Frieda und Paula ist, dass Frieda sofort als Mutterersatz für Wilma eingesprungen ist. Wann immer Wilma ruft, Frieda eilt sofort zur Stelle. Die beiden sind einfach unzertrennlich.

2 Kommentare zu „Unser Hühnerhaufen (Update)“

  1. Liebe Ilka,
    ich bräuchte dringend einen Rat.
    Bei Bekannten hat ein Huhn unbemerkt ein Kücken ausgebrütet.
    Es gibt keine anderen Kücken. Ich schätze es auf ca. 4 Wochen. Da es von den Alten gemoppt wird hält es sich jetzt Tag und Nacht ausserhalb des Stalls und Auslauf aus. Ich mache mir Sorgen wegen Fuchs, Katze und Vogel, außerdem ist für das kommende Wochenende wieder Starkregen bei uns vorhergesagt. Mein erster Gedanke war jetzt, einen Hasenstall o.ä. besorgen, das Kücken darin jetzt erstmal wieder bei den anderen unterbringen, so daß es zumindest vor anderen Tieren und dem drohenden Unwetter geschützt ist, und dann die nächsten Tage jemanden finden der auch Kücken hat und versuchen es dort unterzubringen. Was meinen Sie?

    1. Liebe Marion,
      die Idee mit dem Hasenstall oder etwas anderem in dieser Art ist schon mal gar nicht so schlecht. Ich bin ja immer der Meinung, dass ungewöhnliche Situationen auch ungewöhnlicher Maßnahmen bedürfen und entscheide daher vieles nach meinem Bauchgefühl, was bisher glücklicherweise immer richtig war.

      Wenn ich in dieser Situation wäre, würde ich das Küken auch von den anderen separieren, so dass es vor Fressfeinden und Unwetter geschützt ist, die anderen Hühner jedoch sehen kann. Sollte es keine Möglichkeit zur Separierung geben, würde ich das Küken alternativ ins Haus holen und dort solange belassen, bis jemand anderes mit Küken gefunden ist.

      Ich wünsche Ihnen viel Glück!

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